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Widerrufbelehrung

 

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat in einer Untersuchung festgestellt, dass 80% der Widerrufsbelehrungen falsch sind.

Eine Vielzahl der Darlehensverträge, die im Zeitraum zwischen 2002 und 2010 abgeschlossen wurden, haben falsche Widerrufsbelehrungen. Laut Verbraucherzentrale Hamburg sind 70% der überprüften Widerrufsbelehrungen falsch.

Aufgrund der falschen Widerrufsbelehrung, begann die reguläre zwei-Wochen-Frist zur Erklärung des Widerrufs nicht zu laufen, so dass der Widerruf der Vertragserklärung noch bis zum 21.06.2016 erklärt werden konnte.

Ist der Widerruf wirksam erklärt, so sind die empfangenen Leistungen und die gezogenen Nutzungen jeweils zurück zu gewähren, was für die Darlehensnehmer häufig finanziell sehr vorteilhaft ist, zumal ein neuer Kredit mit deutlich besseren Konditionen (niedrige Zinsen) aufgenommen werden kann.

Insbesondere trifft dies bei Darlehensverträgen zu, die zur Finanzierung einer Immobilie aufgenommen worden sind.

Besonders wichtig ist, dass die Bank keine Vorfälligkeitsentschädigung in Rechnung stellen darf. Es kann sich schnell um einige 1000 Euros handeln.

Die meisten Banken beharren jedoch darauf, dass die gewählte Widerrufsbelehrung falsch war, so dass die Situation für die Verbraucher keinen Vorteil bringt.

Obwohl die Rechtsprechung eindeutig zu Gunsten der Verbraucher urteilt, versuchen die Banken dennoch unberechtigte Ansprüche geltend zu machen.

Selbst mit anwaltliche Vertretung ist die außergerichtliche Einigung mit den Banken schwierig, so dass die Ansprüche der Verbraucher meist nur im Klageverfahren erfolgreich durchgesetzt werden können.

Gerne helfen wir Ihnen Ihre Ansprüche gegen die Bank durchzusetzen.