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Vorfälligkeitsentschädigung berechnen

 

Laut § 490 Abs. 2 S. 3 BGB hat der Darlehensnehmer dem Darlehensgeber denjenigen Schaden zu ersetzen, der diesem aus der vorzeitigen Kündigung entsteht. Das nennt man Vorfälligkeitsentschädigung.

D. h. wenn Sie Ihr Darlehen vorzeitig kündigen (z.B. weil Sie Ihre Immobilie verkaufen), fordert die Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung von Ihnen. Bei einer Kündigung Ihrerseits ist dies die typische Vorgehensweise. Die Bank darf die entgangenen Zinsen als Schaden geltend machen. Anders ist der Fall zu beurteilen, wenn die Bank kündigt.

Für die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung sind Faktoren wie verbleibende Darlehenslaufzeit, Restschuld, vereinbarte Hypothekenzinsen und der Zinssatz, zu dem die Bank das zurückgezahlte Geld anlegen kann, entscheidend. Daher fließen diese in die Berechnung ein.

Laut der Verbraucherzentrale Hamburg sind ca. 70% der Vorfälligkeitsentschädigungen falsch berechnet. Leider fällt die Berechnung immer zu Ungunsten der Darlehensnehmer aus. Daher ist es für die Darlehensnehmer wichtig, eine Überprüfung der Berechnungen der Vorfälligkeitsentschädigungen durchführen zu lassen.

Wir sind Ihnen dabei gerne behilflich.